Nachdem wir gut geschlafen hatten und ein gutes Frühstück genossen haben, ging es nun los auf die erste Etappe nach Bad Mergentheim.
Zunegst mussten wir es erst mal aus der Altstadt heraus schaffen und den Taubertal Radweg finden. Das sollte sich schwieriger herausstellen als ich dachte. Denn mein Navi von Bosch führte mich mehrfach in eine Sackgasse oder in die falsche Richtung. Ich war schon echt grantig als Louise dann die Führung übernahm und uns aus der Altstadt heraus lotste. Als wir dann den Taubertal Radweg endlich gefunden hatten (auch mein Bosch Navi) war ich wieder guter Laune, die Sonne schien und ich gab Gas. 

Als ich plötzlich merkte, dass Louise nicht mehr hinter mir war, bin ich angehalten und wollte auf sie warten. Als sie nach 15 Minuten Wartezeit noch immer nicht auftauchte, bin ich die gleiche Stecke zurückgefahren um sie zu suchen. Als ich an dem Punkt war wo ich sie zum letzten mal gesehen hatte und sie nicht dort war, machte ich mir schon ernsthafte Sorgen und wollte sie auf ihrem Smartphone angerufen. Dabei habe ich gesehen, dass sie schon mehrfach versucht hatte mich telefonisch zu erreichen. Ich habe das aber nicht gemerkt, weil mein Smartphone auf leise gestellt war. Oha jetzt hatte ich aber ein schlechtes Gewissen und nachdem wir uns telefonisch verständigt hatten wo wir sind, habe wir auch wieder zu einander gefunden. Die Stimmung war aber verständlicher weise in der nächste Stunde etwas angespannt. Louise war sauer und ich hatte ein schlechtes Gewissen und gelobte Besserung.

Das schöne Wetter und die herrliche Landschaft im Taubertal verhalfen uns dann relativ schnell wieder zu guter Laune und wir genossen zusammen die schöne Strecke. Am Obstgarten am Rötterberger Mühlkanal machten wir eine kurze Fotopause um etwas zu Trinken und mit einer Landjäger etwas Energie zu uns zu nehmen. Weiter ging es dann bis Weikersheim, wo wir das Eiscafe Sicilia am Marktplatz gefunden haben. Hier haben wir dann eine ausgiebige Mittagspause gemacht und uns einen leckeren Eisbecher gegönnt.

Die letzten 15 Kilometer bis nach Bad Mergentheim waren dann auch in gut einer Stunde geschafft, so dass wir uns im schönen Hotel Bundschu etwas ausruhen konnten und danach Bad Mergentheim etwas erkundet haben.

Die erste Etappe war für meinen Geschmack mit etwas zu viel Aufregung gespickt, aber das schöne Wetter und die Landschaft haben diesen Tag dann doch zu einem schönen Erlebnis werden lassen.   

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Claus Roch

Dipl. Ing.

Das beste an der Zukunft ist vielleicht die Tatsache, dass nur ein Tag auf einmal kommt.

Louise Roch

SAP Consultant

You can take the girl out of Scotland but you can’t take Scotland out of the girl.

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