Heute Morgen ging es erstmal ohne Frühstück los. Gegen 8 aufgestanden und uns soweit fahrradfertig gemacht. Fahrräder bepackt und gegen halb 10 los. Wir hatten uns im Vorweg schon mal einen Bäcker ausgesucht, den wir als erstes ansteuern wollten. Der Bäcker war 1a. Frische leckere belegte Brötchen und ein Cappuccino. Und da der Bäcker auch türkische Teilchen, ich nenn das mal so, hatte, haben wir uns noch jeweils ein Börek und ein Würstchen im Schlafrock (komischer Name) zum Mittagssnack mitgenommen.

Dann ging es los. 70 km warteten auf uns. Die Temperaturen waren merklich frischer als noch am Vortag. Wir sind bei 15 Grad und frischem Wind gestartet. Aber irgendwie tat das nach der Wärme die wir am Vortag hatten gut.
Die Strecke fing schon gut an. Malerische Natur, bestehend aus Wald, einsame Wege und eine schöne Wiese nach der anderen.

Was ist uns aufgefallen? Überall gab es Parkbänke für eine kurze Rast. Und viele kleine und gepflegte Rastplätze. Das gepaart mit der wunderschönen Landschaft ist für eine Fahrradtour perfekt.

In Bad Bramstedt haben wir an der Mühlen-Brücke eine kleine Pause eingelegt und es gab den vorher gekauften Börek, Holy Moly war der lecker. Noch ein wenig Flüssigkeitszufuhr betrieben und dann ging es auch schon weiter.
Was soll ich sagen, die Strecke ging so weiter wie bisher, wunderschön.

Nach ca. 63 km merkten wir, dass wir mal aus dem Sattel mussten. Als wir eine geeignete Stelle gefunden hatten, flott abgestiegen und erstmal die Beine vertreten und natürlich unsere Sitzhöcker geschont.
Da wir nur noch knappe 7 km vor uns hatten, haben wir uns recht schnell wieder auf die Sättel geschwungen und haben das Hotel angesteuert.
Ein wenig durch Neumünster, was übrigens besser ging als erwartet. Ich hatte etwas Sorge, dass wir viel Verkehr und keine Radwege haben werden. Aber es war ganz in Ordnung. Der städtische Verkehr war wie überall, aber wir hatten überall Fahrradwege und so konnten wir recht gut bis zum Hotel durchfahren.

Am Hotel angekommen haben wir erstmal eingecheckt. Dann waren die Fahrräder dran. Wir brauchten eine Unterstellmöglichkeit die uns auch gleich gezeigt wurde. Im Hof hinter dem Hotel gibt es Garagen. Ein kleines Problem ploppte kurz mal auf, kein Strom zum Laden der Akkus. Auf dem Zimmer dürfen wir die Akkus nicht laden. Claus war in seinen Aussagen schon recht direkt, das merkte auch die Dame vom Hotelpersonal. Also eine Garage gecheckt die auch Strom hat und da beide Fahrräder reinpassten, nahm es ein gutes Ende.

Nun aber zum Knackpunkt: Das Hotel ist ein ausgewiesenes Bett & Bike Hotel welches Lademöglichkeiten für E-Bikes anbietet. Die Garage in die wir die Räder stellen konnten, war komplett mit allerlei Kram zugestellt, selbst die zweite Garage glich eher einer Rumpelkammer. Aber seis drum, es hat ja alles geklappt.

Fazit der heutigen Tour: auf einer Skala von 1-10 war das eine glatte 10. die Route ist absolut empfehlenswert.
Das wir mit blauem Himmel und Sonnenschein beschenkt wurden, spielt natürlich auch eine Rolle. Nichtsdestotrotz ist der Ochsenweg bislang traumhaft.

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Claus Roch

Dipl. Ing.

Das beste an der Zukunft ist vielleicht die Tatsache, dass nur ein Tag auf einmal kommt.

Louise Roch

SAP Consultant

You can take the girl out of Scotland but you can’t take Scotland out of the girl.

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