Der Wecker klingelte um kurz vor 6, es war wirklich früh zumal ich nicht sehr viel Schlaf hatte. Irgendwie war ich dauernd und der lange wach.
Aber gut, es ging los zur nächsten Etappe. Aber warum so früh? Wir wussten, dass das Sperrwerk in Wischhafen die Brücke ab 12 Uhr schließt. Wenn wir also noch die Brücke nehmen wollten um nicht an der Hauptstraße fahren zu müssen, mussten wir uns etwas tummeln.

Frühstück gab es ab 06:30 Uhr und es war ein sehr leckeres Frühstück.
Dann noch die Sonnencreme wie jeden Morgen auftragen und die Taschen und weiteres Gepäck wieder ans Fahrrad anbringen. Los ging es um 08:20 Uhr Richtung Glückstadt. Erst mussten wir natürlich noch durch die Stadt Itzehoe um dann wieder in der Natur anzukommen.
Der Weg bzw. die Fahrbahn bis Glückstadt war in Ordnung. Wir haben entlang der Strecke hin- und wieder einen Blick über den Deich auf den Fluss Stör geworfen.
Entlang dieser Strecke kommt man in die sogenannte Blohmsche Wildnis und von dort ging es dann direkt am Deich zwischen den Schafen entlang. Bis auf deren Hinterlassenschaften ein schöner Weg. Schafe gucken macht ja auch Spaß.

Tja und pünktlich wie von Claus geplant, sind wir gegen 09:45 in Glückstadt an der Fähre angekommen. Die Fähre legte gerade an und keine fünf Minuten später waren wir auf der Fähre. Bei der Abfahrt sind die Gänse die dort immer ihre Rast einlegen, ein wenig aufgeschreckt und schnatternd in Wallung geraten, da war was los.
Die Überfahrt dauerte so ca. 25 Minuten und was soll ich sagen, natürlich hat die Überfahrt über die Sperrwerksbrücke geklappt. Wir waren ja auch zeitig dort.

Dann brachen die letzten 30 km unseres Fahrradurlaubs an. Auf einer Strecke die wir bereits kannten. Aber das tat der Tour ja keinen Abbruch, zumal die Strecke in großen Teilen schön ist.

Was uns aufgefallen ist, ist, das dort eine Menge neuer Windräder gebaut bzw. aufgebaut werden.

Um die Tour komplett zu machen und für uns abzurunden, hielten wir am Orteingangsschild Himmelpforten an und würdigten diesen Moment einfach mal. Knappe 300 km haben wir in 5 Tagen zurückgelegt und uns einfach wohlgefühlt.

Fazit:
Wenn wir ein komplettes Fazit ziehen wollen, dann können wir sagen, diese Fahrradtour auf dem Ochsenweg hat uns sehr gut gefallen. Auch wenn wir die Ostroute der Westroute vorziehen und auch empfehlen würden. Sowohl landschaftlich als auch von der Wegbeschaffenheit her. Die Landschaft war wunderschön, wir hatten links und rechts des Weges immer wieder Neues zu entdecken. Durch die Naturschutzgebiete war das Vogelgezwitscher von großer Artenvielfalt durchzogen und es war traumhaft zuzuhören.
So haben wir uns das vorgestellt.

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Claus Roch

Dipl. Ing.

Das beste an der Zukunft ist vielleicht die Tatsache, dass nur ein Tag auf einmal kommt.

Louise Roch

SAP Consultant

You can take the girl out of Scotland but you can’t take Scotland out of the girl.

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