Nun ging es heute auf die Insel Skye. Auf Skye bekommt man gebündelt alles was Schottland zu bieten hat. Schroffe Felsen, blühende Heide, Wasserfälle, kleine Buchten mit wunderschönen weißen Stränden, alte Burgen …

Wir sind am Loch Ainort entlang auf direktem Weg zu einem Spot den man gesehen haben muss: die Sligachan Old Bridge. Sie liegt auf dem Weg nach Portree. Die großartige Bergkulisse, die wir von dort aus zusammen mit dieser im Jahre 1820 erbauten Brücke sahen, war atemberaubend. Wir haben dort einige Zeit verbracht, bevor wir uns weiter auf den Weg machten, Richtung Fairy Pools.

Diese sind eine Reihe von unterschiedlich großen, natürlichen Wasserbecken und kleinen Wasserfällen. Der Weg zum Ausgangspunkt war relativ beschwerlich mit dem Auto zu bewältigen. Warum? Die Straßen wurden immer enger, die Sicht nahm ab und wir waren uns gar nicht mehr sicher, wie wir wohl wieder da rausfinden sollten 😱 😃

Am gebührenpflichtigen Parkplatz angekommen, stellten wir unser Auto ab und marschierten los. Übrigen wie gefühlt hunderte andere auch. Da der Tag wettertechnisch etwas durchwachsen war, kamen wir recht flott an unsere Grenzen. Keine 15 Minuten später standen wir an einem Bachlauf, den wir hätten überqueren müssen. Wie andere das bewältigten haben, haben wir uns eine Weile angesehen und entschieden: das machen wir nicht. Die meisten die es versucht haben, sind im Grunde gescheitert und mussten mit nassen Schuhen weiter. Also haben wir uns das erspart und sind kurzerhand wieder zurück und haben uns ein anderes Ziel vorgenommen. Irgendwie war es auch schön, wieder „unten“ im Tal anzukommen. Und siehe da, die Sonne wartete auf uns. Und wieder alles richtig gemacht 😊

Wir sind also weiter nördlich Richtung Portree, einer Hafenstadt und die Hauptstadt auf Skye. Mit etwas über 2.000 Einwohnern recht überschaubar, aber sehr sehenswert. Insbesondere die Häuserreihe am Hafen. Diese zeigt sich recht bunt in rosa, hellblau und weiß, schon ein Hingucker.

Nach einer kleinen Stärkung sind wir weiter zum nächsten Hotspot, dem Old Man of Storr. Dies ist eine fast 50 Meter hohe Felsnadel tronend auf dem Berg Storr und umgeben von weiteren Bergen. Nach einem kleinen Spaziergang durch die Wiesen haben wir an einem kleinen Parkplatz Halt gemacht, um einen Kaffee zu genießen. Die Aussicht die wir dort hatten, war grandios. Wir konnten bei dem schönen Wetter bis zu den gegenüberliegenden Inseln Eilean Fladday, Eilean Tigh und Isle of Rona schauen. Das war schon beeindruckend.

Was wir dann noch zu sehen bekamen, setzte allem noch ein Sahnehäubchen auf. Wir fuhren zum Kilt Rock. Den Namen hat die Felsformation wohl, weil er aussieht wie ein gefalteter Schottenrock. Die Aussicht an diesem Hotspot ist wundervoll. Wobei es sich auch lohnt, nicht nur die linke Seite mit dem Wasserfall und dem Kilt Rock anzusehen, sondern auch die rechte Seite. Dort sind übrigens weniger Touristen unterwegs, also auch etwas ruhiger.

Mit all diesen Eindrücken machten wir uns auf den Rückweg. Wieder vorbei am Old Man of Storr, bewunderten immer wieder die Aussichten, die wir auf der Hinfahrt noch gar nicht aufgesogen hatten. Wieviele Fotostoppps wir gemacht haben? Ich habe keine Ahnung, aber der ganze Weg hat sich gelohnt.

In der Unterkunft angekommen, gab es leckeres Abendessen und darauf folgte ein baldiger erholsamer Schlaf. Gute Nacht.

Nach oben scrollen

Claus Roch

Dipl. Ing.

Das beste an der Zukunft ist vielleicht die Tatsache, dass nur ein Tag auf einmal kommt.

Louise Roch

SAP Consultant

You can take the girl out of Scotland but you can’t take Scotland out of the girl.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner