Der heutige Tag startete recht früh, es hieß erstmal Frühstück finden. Wir haben uns dazu entschlossen in den Pub vom Vorabend zu gehen da sie auch ein Frühstück anbieten.

Es gab das typische britische Frühstück mit sausages, scrambled eggs, bacon, mushroom, toast, Heinz baked beans & tomato. Klingt im ersten Moment viel, aber ist verdammt lecker. Und hält lange. Wir hatten ja auch so einiges auf dem Zettel und dafür mussten wir gestärkt sein. Und ganz ehrlich, ich als Schottin freue ich mich immer auf dieses Frühstück 🙂

Als erstes ging es für uns Richtung Covent Garden & Apple Market, die Gegend erkunden. Es war herrlich ruhig und es waren kaum Menschen dort. Wir hatten genau die richtige Zeit ausgesucht.

Danach ging es straight ahead zum Trafalgar Square und zur Cutty Sark die im Greenwich Viertel liegt. Da das nicht unbedingt mitten im Zentrum liegt, haben wir die Bahn genommen und mussten dann nur noch ca. 10-15 Minuten zum Schiff gehen. Dort gab es Eintrittskarten zur Besichtigung des Schiffes inklusive des Eintritts zum Royal Greenwich Observatory.

Die Cutty Sark ist ein sehr sehenswertes Segelschiff und der Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Der Weg zum Royal Greenwich Observatory führte uns an der University of Greenwich vorbei durch den Greenwich Park. Also im Grunde liegt das Observatory direkt in diesem Park auf einem Hügel. Oben angekommen haben wir erstmal die Aussicht genossen. Auf das Observatory habe ich mich schon sehr lange gefreut und die Geschichte zur Greenwich Mean Time (GMT) ist schon sehr spannend und interessant. Allein die Astronomie- und Navigationswerkzeuge zu sehen ist schon den Ausflug hierhin wert.

Irgendwann wurde es Zeit und wir sind zurück Richtung River Thames um eines der Thames Ferry Boat’s zu nehmen und auf der Themse zurück ins City Centre zu fahren. Wir sind an der Haltestelle direkt an der Tower Bridge ausgestiegen und haben die Stadt weiter zu Fuß erkundet. Natürlich erstmal über die Tower Bridge. Zuerst unten und dann oben rüber. Und natürlich haben wir uns Eintrittskarten für die Besichtigung des Maschinenraums geholt. Wie die Klapp- und Hängebrücke früher mit Dampfkraft betrieben wurde, wird dort sehr anschaulich. Die Maschinen sind schon sehr beeindruckend. Ein must see für Technikbegeisterte.

Es ging weiter entlang der Themse und zwar direkt an der schön angelegten Promenade „Queen’s Walk“. Vorbei an den gläsernen Bürogebäuden die uns sehr beeindruckt haben. Eine faszinierende Architektur inmitten dieser von Geschichte geprägten Stadt. Denn auf der gegenüberliegenden Seite sahen wir den Tower, Big Ben und der St.-Pauls-Cathedrale. 

Zwischendurch haben wir uns an der Promenade noch ein leckeres Bier gegönnt. Wir brauchten eine Pause und unsere Füße auch. Der Blick auf die Themse und das Treiben in dieser Stadt ist schon was besonderes.

Nach der Stärkung ging es dann weiter Richtung “Borough Market“. Dieser wurde zwar schon aufgeräumt, aber es war trotzdem schön das emsige Treiben der Marktbeschicker zu beobachten. Wir sind dort einmal komplett durch und haben die interessante Architektur bestaunt (schon wieder 😉 ) und sind dann noch an einem wunderschönen Pub vorbeigekommen “The Anchor“. Und wieder ein tolles Gebäude: dunkle Steine, rote Fenster- und Türrahmen, alte Fässer säumten das Gebäude und machten das Bild einfach komplett.

Ein Stück weiter ging es dann über die Millennium Bridge. Einige kennen sie auch als die Brücke, die in einem Harry Potter Film zerstört wird. Immer direkt vor uns die St.-Pauls-Cathedrale und links und rechts ein wundervoller Ausblick auf die Themse.

Dann überkam uns der Hunger, also etwas essbares finden. Wir sind in ein Bistro und haben uns das ein oder andere bestellt. Näher gehe ich da nicht drauf ein, war jetzt eher kein Highlight.

Ein busy day ging zu Ende, mit ganz vielen Eindrücken die erstmal verarbeitet werden wollten, ging es müde und erschöpft ins Bett.

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Claus Roch

Dipl. Ing.

Das beste an der Zukunft ist vielleicht die Tatsache, dass nur ein Tag auf einmal kommt.

Louise Roch

SAP Consultant

You can take the girl out of Scotland but you can’t take Scotland out of the girl.

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