Der heutige Tag versprach schön zu werden, wollten wir doch zum Falkirk Wheel und zu den Kelpies. Und zudem schien die Sonne, herrlich. Alle Hotspots lagen auf dem Weg in Richtung Edinburgh, wo wir das Auto noch abgeben mussten.

Vorher ging es noch in die Stadt Stirling und zum Stirling Castle. Ich kenne das Castle bereits aus früheren Besuchen und wollte nicht zwingend noch einmal hinein. Anne wollte sich das ganze mal näher ansehen, doch irgendwie war die Prozedur um an Eintrittskarten zu kommen, etwas schwierig gestaltet und so blieb der Besuch ins Innere des Castles aus. Der kurze Tip in die City war jedoch bei dem wunderschönen Sonnenschein und dem blauen wolkenlosen Himmel eine schöne Entschädigung.

Aber nun zum Falkirk Wheel. Dies ist ein Schiffshebewerk und, wie ich finde, eine Ingenieurskunst die man gesehen haben muss. Dieses Schiffshebewerk überwindet einen Höhenunterschied von 24 Metern. Gebaut ist dieses Kunstwerk nach dem archimedischen Prinzip, wer sich dafür interessiert, kann es ja mal nachschlagen. Da ich dieses Wheel schon immer live und in Farbe sehen wollte, war das ein Highlight dieser Reise und es war sehr beeindruckend.

Ein paar km weiter sind wir zu den Kelpies gefahren. Meine Herren, als wir noch auf der Autobahn waren, konnte ich sie bereits sehen. Was soll ich sagen, sie waren von der Autogahn betrachtet schon riesig. Wir haben das Auto auf einem nahe gelegenen Parkplatz abgestellt und sind den Rest der Strecke zu Fuß weiter. Und umso näher wir kamen, desto riesiger wirkten sie. Ok, aber was sind die Kelpies? Das sind zwei Skulpturen die sogenannte Kelpien darstellen, Wassergeister in Form einer Pferdegestalt. Es sind, soweit ich mich richtig erinnere, rund 7000 unterschiedlich geformte, kleine Edelstahlplatten verbaut. Another must see.

Dann mussten wir uns so langsam auf dem Weg nach Edinburgh machen, das Auto abgeben. Und vorher noch eine kleine Inspektion, ob wir alles in unseren Rücksäcken bzw. Koffern verstaut hatten, nichts mehr rumlag und halbwegs ordentlich aussah. Die Abgabe erfolgte am Edinburgh Flughafen und war total unkompliziert. Kurz das Auto begutachtet, für gut befunden, unterschrieben und fertig.

Wir nahmen unser Gepäck und haben den Bus in die City genommen. Vom Flughafen fährt regelmäßig alle 30 Minuten ein sogenannter Airlink-Bus 24/7. Im Hotel angekommen haben wir erstmal geschaut wo wir etwas Essbares in der City bekommen. In der Rose Street gibt es unzählige Pubs in denen man nicht verhungern braucht. Am Abend gab es das erste Gericht mit Gemüse, seit Tagen, mir tat das jedenfalls verdammt gut. Mir fiel auf, dass mir mein tägliches Gemüse fehlte, auch wenn ich wirklich gern Fish & Chips esse 😜

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Claus Roch

Dipl. Ing.

Das beste an der Zukunft ist vielleicht die Tatsache, dass nur ein Tag auf einmal kommt.

Louise Roch

SAP Consultant

You can take the girl out of Scotland but you can’t take Scotland out of the girl.

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