Heute klingelte der Wecker bereits um 5 Uhr. Um 6 Uhr holte uns das Taxi ab, um uns zum Airport Helmut Schmidt nach Hamburg Fuhlsbüttel zu bringen. Der Flug 8533 von Delta Air Lines sollte um 10:20 Uhr starten. Wir waren also rechtzeitig kurz von 8 Uhr am Airport und sind dann auch gleich zum Counter, um unser Gepäck aufzugeben. Danach ohne Schwierigkeiten und ohne viel Wartezeit durch die Sicherheitskontrollen. Es war 08:30 Uhr und wir hatten noch reichlich Zeit für ein Frühstück. Danach waren wir pünktlich am Gate zum Boarding. Leider war der Flieger noch nicht da, der kam mit ca. einer Stunde Verspätung aus Paris. Diese Verspätung konnte natürlich nicht mehr aufgeholt werden, so kam es, dass wir mit 1,5 Stunden Verspätung um kurz nach 13:00 Uhr in Paris Charles de Gaulle Airport landeten. Wir hatten natürlich schon das „P“ in den Augen, weil der Flug nach New York planmäßig um 13:40 Uhr starten sollte und wir noch quer durch das Terminal für EU-Flüge mussten und dann mit einem Shuttlebus zum Terminal für Transatlantik-Flüge gebracht werden mussten. Zu allem Übel wurden Louise und ich noch beim Einsteigen in den Shuttlebus getrennt, weil ich nicht mehr in den Bus einsteigen durfte (er war angeblich voll). Also musste ich auf den nächsten Bus warten und Louise hinterher winken. Als ich dann endlich bei dem Terminal ankam und im Laufschritt zum Gate hetzte, sah ich die vielen wartenden Reisenden vor dem Gate für den Flug nach New York und mein Blutdruck sowie Herzfrequenz pegelten sich wieder auf die Normalwerte ein. Es war wieder Warten angesagt, obwohl der Flieger (eine A380 der AirFrance) schon am Gatefinger stand. Gegen 15:00 Uhr ging dann endlich das Boarding los und als wir unsere Plätze im hinteren Bereich des Upper-Decks eingenommen hatten, ging es immer noch nicht los. Angeblich mussten wir noch auf verspätete Zubringerflüge warten. Ich glaube alle Passagiere und auch das Flugbegleitpersonal waren sichtlich genervt. Irgendwann (ich weiß die Uhrzeit nicht mehr), ging es dann endlich los. Der Flug verlief eigentlich sehr ruhig und entspannt, denn ich hatte ja vorsorglich für Louise und mich eine zweier Sitzgruppe am Notausgang im Upper-Deck reserviert. Dort hatten wir genügend Platz um uns zwischendurch die Beine zu vertreten, im Gegensatz zu unseren Bekannten, die im Lower-Deck mitten in vierer Sitzgruppen platziert wurden (sie wollten halt die Kosten für eine Platzreservierung sparen).
In New York John F. Kennedy Airport angekommen ging die Einreisekontrolle völlig problemlos und schnell vonstatten. Das Gepäck war auch mit angekommen, also wieder eine Sorge weniger. Jetzt mussten wir nur noch den Shuttlebus finden, der uns zur AIDA Diva bringen sollte, aber weit und breit kein Shuttlebus für uns zu sehen. Mit der Zeit wuchs die Gruppe von Reisenden, die alle zur AIDA Diva wollten auf 12 Personen an und es machte sich wieder Unruhe breit. Nach einigen Telefongesprächen kam endlich ein Kleinbus der klimatisiert war (denn die Luft im Airport war sehr schlecht, warm und stickig) und brachte uns zum Schiff.
Auf der AIDA Diva schnell unsere Kabine bezogen, dann einen kleinen Imbiss zu uns genommen (der für uns auf dem Schiff bereit stand), wir waren echt hungrig nach dem langen Flug. Danach noch einen kleinen Rundgang an Deck und dann müde ab in die Koje und voller Erwartung auf den nächsten Tag in New York eingeschlafen.



