Heute sind wir gegen halb neun in Rendsburg nach einem sehr guten Frühstück gestartet. Das war das bislang beste Frühstück in einem Hotel auf dieser Reise. Käse war frisch vom Laib und der Wurstaufschnitt waren frisch vom Fleischer, das Obst, Brötchen etc. alles war einfach super lecker.
Nachdem wir unsere Fahrräder wieder bepackt hatten, ging es also los Richtung Itzehoe. Heute standen ca 67 km auf dem Zettel. Lustige Anekdote: Mir war am Vorabend aufgefallen, dass der Endpunkt der Tour bei einem Hotel angezeigt war, welches mir so gar nichts sagte. Also schnell nochmal nachgesehen und festgestellt, dass Claus aus irgendeinem Grund ein anderes Hotel auf dem Zettel gehabt haben muss. Also hat er die Route geändert und abgespeichert, es konnte also losgehen. Wir wären sonst südlich in Itzehoe und nicht nördlich angekommen. Wäre nicht so schlimm gewesen, aber da hätten wir bei der Ankunft sicher nicht schlecht gestaunt.
Heute ging es also entlang der West-Route des Ochsenwegs. Gefühlt befanden wir uns fast die erste Hälfte der Route an Bundesstraßen. Das hatte jetzt nichts besonders schönes. Erst in der zweiten Hälfte wurde es allmählich schöner, wenn auch auf teilweise etwas ruppigem Untergrund. Plattenwege und eine Teilstrecke sogar auf frisch verlegtem grobkörnigen Schotter. Das war nun wirklich nicht schön. Auf diesem Teilstück fuhren wir entsprechend langsam.
Der ein oder andere Weg durch Wald und Naturschutzgebiete hätte uns fast vergessen lassen, welche Wege wir bereits hinter uns hatten. Aber eben nur fast. Die Strecke schafft es eher nicht in die Top 10.
Gegen halb zwei sind wir am Hotel in Itzehoe angekommen und bekamen schon mal unsere Zimmerschlüssel. Da die Zimmer jedoch noch nicht fertig waren, beschlossen wir, uns ein leckeres Eis zu gönnen. Da wir die Fahrradtaschen im Hotel lassen konnten, wurden die Fahrräder auch gleich um einiges leichter. Fährt sich dann doch anders so ohne Gepäck.
Ein leckeres Eis und ein Cappuccino später haben wir uns auf den Rückweg gemacht und konnten auch die Zimmer beziehen.
Die Fahrräder konnten wir in der Tiefgarage parken, jedoch nicht laden. Aber kein Problem, denn man hatte uns angeboten, die Akkus in einem Konferenzzimmer des Hotels laden zu können. Perfekt.
Das erste was anlag, na klar, eine erfrischende Dusche. Das tut einfach gut nach jeder Tour.
Wir hatten uns ein wenig auf Maps umgesehen, wie es mit einer Möglichkeit etwas kulinarisches zu uns nehmen zu können, aussieht. Das war recht mau oder einfach zu weit weg. Wir entschlossen uns im Restaurant des Hotels zu essen und der Burger nebst Fritten waren gut. Also alles richtig gemacht.
Die nötige Bettschwere hatte mich dann fast übermannt und ich wollte nur noch meine Füße hochlegen. Ich glaube ich bin kurz nach neuen stumpf eingeschlafen. Aber wer jetzt denkt, ich hätte die Nacht einfach mal so durchgeschlafen, täuscht sich. Weit gefehlt, ich war gegen 1 Uhr nachts für die nächsten 1,5 Stunden wach. Das Bett war zu klein, ich hatte Durst und irgendwie war ich: wach. So what, da musste ich wohl durch.
6 Uhr morgens klingelte der Wecker. Warum so früh? Das Geheimnis wird in der 5. Etappe gelüftet.










