Was liegt heute an?
Erstmal frühstücken: Check
Das Schiff kam pünktlich um 8:45 am Pier an und wurde instant von den schwedischen Behörden freigegeben. Um 09:00 Uhr fuhr unser Bus los. Es ging erstmal in Richtung eines höher gelegenen Aussichtspunkt, für 5 Minuten. Unser Guide war da recht strikt und so waren wir alle pünktlich wieder zurück im Bus. Naja fast alle, irgendwelche Nachzügler gibt’s immer.
Danach fuhren wir zum Rathaus, schauten uns das schöne Gebäude von außen an und dann ging es hinein. Wir bekamen eine Führung von 09:45-10:45 Uhr durch unseren Guide.
Gegenüber des Rathauses steht ein schickes und auffälliges Gebäude, auf Nachfrage sagte unser Guide, dass es sich um das Congress Center handelt.
Was haben wir nach dem Rathausbesuch gemacht? Ich muss heute tatsächlich nachdenken was als nächstes kam, das waren einfach sehr viele Eindrücke heute.
Also, es ging mit dem Bus weiter zum Vasa-Museum. Vorbei am königlichen Posthaus. Erreicht haben wir das Museum um 11:10 Uhr. Auch hier hat unser Guide vorab einiges zum Museum zu erzählen gehabt. Die Jungfernfahrt der Vasa war 1628. Jetzt kommt etwas, was mich komplett überrascht hat. Sie ist nach ca. 1000 Metern Fahrt untergegangen 😳
Lag 300 Jahre auf dem Grund und konnte erst 1956 geortet werden. 1959 konnten sie dann endlich beginnen, die Bergung vorzubereiten. 1961 war es dann soweit, die Vasa wurde geborgen. Anschließend aufwändig restauriert und konserviert mit einem speziellen Lösungsmittel. Die Prozedur mit dem Lösungsmittel hat ca. 1,5 Jahre gedauert. Fun fact dazu, das gleiche Lösungsmittel wird auch in Lippenstiften verwendet.
Heute steht die Vasa im Museum bei einer Temperatur von 18°C.
Ich fand das Schiff sehr beeindruckend, nicht nur weil das Schiff ca. 4 Etagen hoch ist. Der Anblick des Schiffes ist ob der vielen Figuren, Verzierungen und Bauweise gewaltig.
Nach einem ausgiebigen Rundgang um das Schiff ging es um 12:10 Uhr weiter.
Die Fahrt setzten wir weiter vorbei am Bahnhof der im Jahre 1876 eingeweiht wurde und der größte Bahnhof Schwedens ist. Es ging weiter in die Altstadt, Gamla stan. Dort sind wir durch die Altstadt getingelt und haben auch hier eine Menge Informationen erhalten. Ich muss zugeben, dass ich mir leider nicht alles merken konnte. Vielleicht fällt mir das ein oder andere später noch wieder ein.
Ich finde die Altstadt sehr schön, wundervolle Gassen mit vielen süßen, kleinen Cafés. Genau in so einem Café habe ich mir ein Kanelbullar gekauft. Ich wollte unbedingt das Original probieren und was soll ich sagen, ich fand ihn richtig lecker.
Nach der Freizeit und dem Walk durch die Altstadt und einem Teil der City Fußgängerzone, welche sich man sparen kann, haben wir uns mit der Gruppe getroffen, um in das Stockholmer Schloss bzw. königliches Schloss zu gehen. Kurzer Satz zur City: Ja, kann man machen, aber diese typischen Fußgängerzonen sehen nun mal in jeder Stadt gleich aus. Das war eher ein Erlebnis der Klasse: Gesehen und Haken dran.
Nun zum Stockholmer Schloss. Es fällt mir etwas schwer, die richtigen Worte dafür zu finden. Also, wir sind rein, haben uns einiges zu der Geschichte des Schlosses erklären lassen und haben uns natürlich auch die Räumlichkeiten angesehen. So richtig umgehauen hat uns das eher nicht. Es wird Porzellan ausgestellt und Orden der verschiedensten Zwecke. Zu bewundern war dann noch der schwedische Silberthron von Königin Kristina aus dem Jahr 1650, hergestellt ist er mit einem Holzrahmen und ist vollständig mit Silber überzogen. Zu finden ist er im Festsaal. Bewacht wird er außerdem noch. Es soll wohl Leute geben die denken, man könnte sich mal für ein Selfie auf den Stuhl setzen. Sachen gibt’s. Bewohnt wird das Schloss von der königlichen Familie tatsächlich nicht mehr.
Nach diesem Besuch setzten wir unsere Fahrt fort und zwar Richtung Schiff. Es gab noch die ein oder andere Anekdote des Guides, und zack waren wir in null Komma nix wieder am Hafen.
Fazit des Tages: Wieder geht ein gelungener Tag zu Ende. Die Erzählungen über die Geschichte Schwedens, Stockholms und all die Orte, die wir besucht haben, waren sowohl informativ als auch unterhaltsam.


















